Lippenherpes – was tun

  1. admin
  2. 15. November 2012 23:36

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Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Wie zeigt sich ein Lippenherpes?

Zuerst bemerkt man ein leichtes, lang anhaltendes Kribbeln in der Lippenregion. Meist ahnt man schon: Da ist was im Anmarsch. Sieben von zehn Erwachsenen in Deutschland tragen diesen Virus in sich. Wer betroffen ist, der weiß, dass es schmerzhaft werden kann. Es entwickeln sich kleine, rote Pusteln oder Bläschen, im Volksmund auch Fieberbläschen genannt. Selten taucht der Lippenherpes oberhalb der Mundregion auf. Die sogenannten Fieberbläschen werden durch den Herpes-Simplex-Virus vom Typ 1 übertragen. Die Ansteckung erfolgt häufig, z.B. bei Kindern, über die gemeinsame Benutzung eines Trinkhalmes, einer Tasse oder eines Badezimmerhandtuches. Wenn derjenige einmal infiziert ist, versteckt sich der Virus klammheimlich in Nervenzellen und Nervenbahnen. Bei einigen Menschen bleibt der Virus inaktiv und verursacht keinerlei Probleme. Niemand weiß so ganz genau, was den Virus wirklich aktiviert. Übermüdung, Prüfungs-Stress, Regelschmerzen, Fieber, Erkältung und Sonnenbrand beschleunigen die Ausbreitung. Nachdem die nässenden und juckenden Fieberbläschen auf der Lippe aufgetreten sind, entwickelt sich die Pusteln später zu einem oberflächlichen, schmerzhaften und gelblichen Schorf. Der Schorf heilt nahezu narbenfrei innerhalb einer Woche oder auch später ab.

Welche Hilfe hat sich bei Lippenherpes bewährt?

Wer kein Freund von Hausmitteln ist, der lässt sich in der ortansässigen Apotheke beraten. Die sogenannten Copeed-Herpes Pflaster werden gerne gekauft. Das Prinzip ist einfach: Die transparenten und hauchdünnen Pflasterstreifen leiten durch Verdunstung die Wundflüssigkeit ab. Somit entsteht keine hässliche Kruste. Cremes mit dem Wirkstoff Aciclovir werden als erste Wahl empfohlen. Der Wirkstoff verkürzt die Zeit bis zum Eintrocknen der Lippenbläschen und lässt den Schorf schneller abheilen. Auch der Wirkstoff Heparin-Natrium hilft bei Herpes – Lipacatin Gel zum Beispiel.

Auch Hausmittel helfen

Hausmittel-Befürworter schwören in erster Linie auf das Naturmittel Honig. Es scheint ganz einfach zu sein: Viermal am Tag mit einem Wattestäbchen die betroffene Stelle mit dem guten, alten Honig bestreichen oder betupfen. Das Resultat ist verblüffend. denn der Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Die im Honig enthaltenen Flavone ermöglichen die Wundheilung. Langsam aber sicher findet dieses altbewährte Naturprodukt auch Eingang in die Wundbehandlung.

Auch Teebaumöl ist unter Hausmittel-Fans bekannt dafür, die Wundheilung möglichst schnell voranzutreiben. Zu guter Letzt sind Wärme und Hitze förderlich die Herpesviren zum Absterben zu veranlassen. Ein Fön macht`s möglich. Einfach mehrfach täglich auf die wunde Stelle halten. Die Wärme forciert die Entstehung eines sogenannten Fiebers, der Lippenherpes trocknet aus und verschwindet.Lippenherpes – was tun, 5.0 out of 5 based on 1 rating


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